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Turmmuseum Oetz
Sammlung Hans Jäger
Schulweg 2
6433 Oetz
Tel: +43.5252.20063
info@turmmuseum.at


20.Mai 2005:
Das Turmmuseum Oetz erhält gemeinsam mit dem Archäologischen Museum Fließ den Tiroler Museumspreis 2004

Ausgezeichnet mit dem
ICOM-Museumsgütesiegel



 

Sonderausstellung 06.02.-03.04.2005

Berge namenlos
Ausstellung von Christine Piberhofer


Christine Piberhofer ladet ein mit ihr auf Wanderschaft zu gehen, ihre neuen Bilder zu betrachten. Es sind erdachte Landschaften, die aus schroffen wuchtigen Felssplittern bestehen, aber auch Teile von Wiesen und Waldflächen in sich einschließen. In der Sonne sind sie manchmal rotgolden glühend, im Schatten dunkelblau oder mit grün überzogen, doch überwiegend wirken die Flanken düster bedrohlich, verunsichern, irritieren, es scheint jederzeit möglich, dass sie chaotisch durcheinander stürzen.

Die Farbflecken erzeugen von weitem gesehen Plastizität. Als einzelne Elemente fügen sie sich in die Struktur der Natur, ihrer Verhaltensweise harmonisch zusammen, nicht allzu weit entfernt vom Vergleich mit bunten Fellen von Tieren, dem Selbstverständnis alles Lebenden, robust und sanft zu gleich.

Wer unsere Malerin durch ihre Landschaften begleitet, der bewegt sich im Kern des alten Europa und wird sich nicht wundern, wenn er auf frühgeschichtliche Relikte stößt, geheimnisvollen Steinformen – Schraffuren begegnet, wo man nicht weiß ob sie durch Menschenhand oder durch Verwitterung ihr seltsames Aussehen erhalten haben.

Kurz gesagt: Auf einer gewissen lateinischen Grundlage entwickeln sich in karger Nüchternheit, unabhängige, rauhe, unberührte Felslandschaften, sehr realitätsbezogen, doch mit poetischen Augen gesehen. Wohl großartig aber nicht unnahbar entrückt, es sind Berge die man erwandern kann und zwischen denen man gerne zuhause ist.

Hans Jäger

CHRISTINE PIBERHOFER

Accademia di Belle Arti Bologna, Venezia

Einzelausstellungen in
Point Galerie Telfs, Tiroler Kunstpavillon 1980, Dominikaner Galerie Bozen 1982, Stadtturm Galerie 1984, Tiroler Kunstpavillon 1993, Galerie Nothburga 1998, HTL-Galerie 1999, Galerie Flora 2003

'Immer wieder begegnen mir Bergformen, die mich an Burgen denken lassen, manchmal meine ich, gotische Dome zu sehen, so konnte es nicht ausbleiben, dass ich vor lauter Schauen über das Barock gestolpert bin. Inzwischen bin ich etwas verunsichert – bin ich eher multikulturell geworden – habe ich mich etwa im All verloren? Ich weiß nur, es ist manches darin in den Bergen. '